Technik

Gasdruckfedern können auch mal kaputt gehen

Wednesday, 10-12-2014  

Gasdruckfedern können schon einmal kaputt gehen. Da die Dinger meistens an Klappen angebracht sind, deren Herunterfallen sie um alles in der Welt vermeiden sollen, können sie so manchen Schaden anrichten, wenn sie einmal defekt sind. Warum das so ist, und weshalb diese Defekte vermieden werden sollten und auch vermieden werden können, ist das Thema dieses Abschnitts. Nehmen wir als Beispiel an, dass der Schrank an der Wand in der Küche mit der Hilfe von Gasdruckfedern funktioniert. Die Bewegung des Öffnens und Schließens dieser Klappe ist völlige Routine für uns. Ob wir zum Frühstück aus der Klappe den Becher für den Kaffee mit Milch entnehmen oder am Nachmittag das Service für den Tee. Abends schließlich bedienen wir uns etlicher Utensilien, die wir so zum Kochen benötigen. Mit anderen Worten: Die in dem Schrank verbauten Gasdruckfedern werden jeden Tag mehrere Male genutzt – und wir gehen immer davon aus, dass sie ohne Probleme funktionieren. Nun ist unsere Küche leider Gottes nicht die größte auf der Welt. Die Mieten in unserer zentral gelegenen Hamburger Wohnung – es handelt sich um einen Altbau – sind ja auch so schon hoch genug. Da spart man ja lieber in der Größe der Küche oder des Bads, anstatt am Wohnzimmer an Metern zu knausern. Leider ist es unter unserem Wandschrank in der Küche, in dem die Gasdruckfedern verbaut sind, unglaublich eng. Daher kommt es, dass wir, immer wenn wir den Schrank bedienen, unseren Kopf in eine potentiell gefährliche Position beugen: Wenn die Klappe eines Tages mal herunter fallen sollte, würde sie uns genau auf das Hirn fallen – was schreckliche Folgen mit sich ziehen kann – Platzwunde am Kopf, Schleudertrauma, Verlust des Bewusstseins und ähnliches. Mit anderen Worten: Unsere Gesundheit hängt, so wie wir unser realistisches Beispiel konstruiert haben, von der Funktionsweise der in dem Schrank verbauten Gasdruckfedern ab. Denn wenn diese einmal schlapp machen, und dieses Szenario haben wir soeben beleuchtet, kann das schlimme Folgen haben für unsere Sicherheit und unser Wohl des Körpers. Wir lernen aus diesen Beispiel, dass mit der Funktion von Gasdruckfedern, abhängig davon, wie genau sie gerade verbaut wurden, nicht so ohne Weiteres zu spaßen ist, wenn unser leibliches Wohl davon abhängt. Analog dazu funktioniert übrigens auch die Klappe am Heck des Wagens – der Kontext ist verschieden aber die Gefahr ist die gleiche: Wenn die Klappe fällt, kann sie großen Schaden anrichten. Gasdruckfedern sollen das Fallen jedoch gerade verhindern, statt es zur Folge zu haben. Das ist ja gerade der Witz an der Geschichte. Daher muss eine reibungslose Funktion der Bauteile gesichert sein.

Gasdruckfedern gibt es von unterschiedlicher Qualität

Irgendwann werden sie in Ihrem Leben eine solche Situation schon einmal erlebt haben. Und falls nicht, können Sie sich bisher glücklich schätzen. Fallende Klappen, die aufgrund von defekten Gasdruckfedern großen Schaden anrichten, gibt es aber überall. Wie kann man nun der Gefahr vorbeugen? Ganz einfach – treffen sie alle Vorkehrungen, damit ihre Gasdruckfedern ohne Mucken zu machen einwandfrei funktionieren. Da kommt zunächst und an allererster Stelle das Produkt selbst – es gibt die Ware nämlich wie bei anderen Technologien auch von höchst unterschiedlicher Qualität. Es sollte sich von selbst verstehen, dass nicht immer die billigsten Gasdruckfedern auch gleich die besten sind. Schließlich handelt es sich von der technischen Seite um ein Produkt, das von seiner Präzision lebt. Wenn bei der Herstellung schon Unfug getrieben wird, ist es nicht besonders wahrscheinlich, dass am Ende ein besonders hochwertiges Produkt dabei auf dem Tisch landet. Ganz im Gegenteil natürlich müssen, wenn am Ende ein Produkt von hoher Qualität dabei heraus kommen soll, bereits bei den Bauteilen selbst höchste Standards der Qualität angelegt werden. Gleiches gilt dann hinterher für die Fertigung. Sicherlich kann man bei Gasdruckfedern, wie bei anderen Technologien aus vergleichbaren Bereichen auch, ganz gut auf die Marke „Made in Germany“ vertrauen. Das Label schafft nun einmal seit Jahrzehnten Vertrauen und viele Kunden, ob Großhändler oder Endverbraucher, stützen sich darauf und werben damit. Meist geschieht das zu Recht, obwohl auch heute die Konkurrenz aus anderen Ländern, das soll hier nicht verschwiegen werden, anständige Produkte herstellt, die von der Qualität vergleichbar sind und von Preis aber weitaus niedriger angesiedelt sind. Was also pures Marketing ist und was reine Psychologie, muss die Praxis erweisen. Nur eins ist sicher: Wenn Sie sich die billigsten Federn zulegen, erhöht sich unter Umständen die Gefahr eines Unfalls. Ist Ihnen die Platzwunde die kleine Ersparnis wert?

Auch auf die Wartung kommt es an, und wie mit dem Produkt umgegangen wird

Gasdruckfedern sind, wie ganz andere Artikel aus dem Sortiment, ganz entschieden abhängig von ihrer Umgangsweise und der Wartung, die ihnen zu Gute kommt – oder eben nicht. Wer jeden Tag die Klappe seines an der Wand befestigten Schranks zuschmeißt oder mit Gewalt schneller nach oben oder unten bewegt, als es die Gasdruckfedern unter normaler Belastung zulassen, riskiert, dass die Produkte schneller als normal ihren Geist aufgeben. In der Tat sind die meisten vorzeitigen Defekte nicht etwa auf Fehler in der Produktion, sondern auf eine unangemessene oder falsche Handhabung zurück zu führen. Gasdruckfedern stellen hier keine Ausnahme dar. Es handelt sich dabei nun einmal um Produkte einer auf Präzision ausgelegten Technologie. Da kann man nicht mit einer Art und Weise des eigenen Handelns an die Sache herangehen, die mehr einem Poltergeist als einem Menschen würdig ist. Da darf man sich am Ende auch nicht wundern, dass einem die Klappe auf den Kopf herunter fällt, wenn man vorher richtig groben Unfug getrieben hat mit den empfindlichen Geräten.


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